Médaille

Poitiers (86) - Musée Sainte-Croix

Musées de Poitiers, Christian Vignaud

Auf der Vorder- und Rückseite, die beide von einem Rand begrenzt werden, sind zwei religiöse Szenen zu sehen. Auf der Vorderseite ist Christus am Kreuz zwischen der Jungfrau Maria auf der rechten Seite und dem Heiligen Johannes auf der linken Seite zu sehen, die beide nimbiert sind und stehen. Das schlanke Kreuz, das mit zwei Ecken in dem durch eine horizontale Linie markierten Boden steckt, nimmt die gesamte Höhe ein. Sein breiter Titulus ist horizontal. Der Gekreuzigte trägt ein um die linke Hüfte gebundenes Perizonium und winkelt seine Beine nach rechts an. Auf der Rückseite markieren zwei ungleich dicke Linien eine horizontale Ebene, unter der kaum identifizierbare Formen dargestellt sind. Darüber steht ein Kelch mit falscher Schale, auf dem sich eine Kreuzeshostie befindet, die von einer Glorie umgeben ist. Zwei Engel beten das Allerheiligste Sakrament an. Auf der rechten Seite kniet der Engel im Profil und faltet die Hände, während er den Kopf hebt. Senestrisch nimmt der Engel eine bewegtere Haltung ein, die Hände sind gespreizt und die Knie sind halb gebeugt. Die Medaille kann mit einem Widderhaken als Sprungband getragen werden. In diesem Fall lässt die Kombination mit schwarzen Perlen (Glas?) und einer Knochenperle in Form eines Schädels darauf schließen, dass die Medaille am Ende eines Rosenkranzes befestigt war.

Ausstellungsort

Poitiers (86) - Musée Sainte-Croix
3 bis rue Jean Jaurès

86000 Poitiers

Ortsname

Poitiers

Fundort

Les Hospitalières

Projektart

Diagnostic

Ausgrabungsjahr

2004 – 2005

Wissenschaftlicher Leiter

GERBER, Frédéric

Inventarnummer

2019.23.7

Bereich

Kunst ➔ Religiöse Kunst

Material

Metall

Chronologischer Zeitraum

Frühe Neuzeit [1492 / 1789]

Datierung des Gegenstands

17e S.

Abmessungen

H. 22 mm, l. 12 mm,

Merkblatt zum Operationsbericht

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La galerie muséale bénéficie du soutien de la Fondation Gandur pour l'Art
Réalisé par idéesculture